Saisonfinale 18.-20. Sept. 2026 in Hockenheim
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- Geschrieben von: Martin Koller
- Kategorie: Rennberichte
Bei herrlichem Spätsommer Wetter konnten wir Teilnehmer am Donnerstag um 18:30h unseren Stammplatz im Fahrerlager in Hockenheim einnehmen. Die anschließende Papierabnahme bei Martin Koller sowie die technische Abnahme bei Ilko Neubert in der FIA-Box verliefen schnell und reibungslos.
Am Freitag um 12:30h hatten die IGK und die IHRO eine gemeinsame in Englisch gehaltene Fahrerbesprechung.
Pünktlich um 15:20h begann unser freies Training. Einige Teilnehmer aus der DHM nutzen die Gelegenheit für einen Doppelstart und so wurden 49 Fahrer/innen von der Zeitnahme erfasst. Wenn man bedenkt, dass am gleichen Wochenende die Veranstaltung in Frohburg (leider bei Regen) stattfand, ist das ein tolles Starterfeld und spricht für die Qualität der IGK.
Daniel Wolf hat auf seiner Hausstrecke mit seiner Honda RS 250 gleich mal Gerd Ronellenfitsch, der ebenfalls auf seiner Hausstrecke mit seiner Yamaha TZ 250 fuhr, 1,8 Sekunden abgenommen und aufgezeigt, dass der Sieg in den Rennen am Sonntag wohl nur über ihn gehen kann.

Am Samstagmorgen nach dem ersten Qualifying sah es anders aus: Daniel Wolf führte zwar als Erster die Zeitenliste an, aber die ersten Vier, alles 250er, und als Vierter Markus Pekacar waren nur 0,4 Sekunden von Daniel Wolf getrennt. Zwischen Robert Dehner und Carsten Schröter ging es aber um den Titel.
Auch bei den 125ern fehlte noch die Titelentscheidung. Hendrik Pelzer führte vor den beiden finalen Läufen mit 133 Punkten vor Reiner Scheidhauer mit 130 Punkten und Lucas Schneider mit 125 Punkten.

Rennbericht Nürburgring 2026
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- Geschrieben von: Peter Schulte Wien
- Kategorie: Rennberichte
Vorletzte Station unseres Racing Wanderzirkus war die Eifel. Dort waren wir auf der Nürburgring GP Strecke am Start.
Der immer rührige MSC Portz veranstaltete zum vierunddreißigsten Mal den .
Die Einschreibung fand Freitagabend bei Peter statt, die technische Abnahme machte das Team vom ADAC reibungslos im Dekra Haus und die Fahrerbesprechung war zu frühschlafender Zeit im Media Center.
Beim Kölner Kurs hatten wir die Möglichkeit unsere Felder zu trennen. Die SP250 ging zusammen mit den Freunden vom an den Start. Das harmoniert auf der Strecke wunderbar, nur die Klangkulisse ist dann deutlich vielfältiger. Auch konnten wir so vielen Fahrern einen Doppelstart ermöglichen, was gerne angenommen wurde.
Das freie Training und das erste Zeittraining war für beide Felder nass, für die Startaufstellung relevant sollte das zweite Zeittraining sein.
Das begann um 15:10 für die SP250 und wurde dominiert von Daniel Kämmerling (#259), der seinen Heimvorteil nutze und Dauerkonkurrenten Niklas Seydel (#211) um 3 Sekunden hinter sich ließ. In Lauerstellung folgten den beiden Kamil Kruppa auf der gelben Raketen Aprilia RS250 und Peter Lehr auf der Yamaha TZR250 2MA. Schnellester Mann im MZ Cup war das IGK Mitglied Johann Karl.

Das Hauptfeld ging um 17:15 in das entscheidende zweite Zeittraining. Unser GP500 Routinier Jörg Schölhorn hat direkt ein Zeichen gesetzt und sich mit einer Zeit von 2:16 die Pole gesichert.
Dann folgte die Armada von GP250 Treibern. Den meisterschaftsführenden Robert Dehner (#38), Marcel Mendel und Markus Pekacar (#21) trennten keine Sekunde, hier war für Spannung gesorgt.

Unser zweiter Aspirant auf den GP250 Titel, Carsten Schröter, sortierte sich zwei Reihen hinter Robert ein und war somit auf zwei sehr gute Starts oder eine erfolgreiche Aufholjagd angewiesen.
In der GP125 zeigte unser Ex GP Fahrer Reiner Scheidhauer, dass er nichts verlernt hat und war Schnellster vor Lucas Schneider und Hendrik Pelzer.
Am Abend hatten Felix und Michael Kahmann die IGK zum gemeinsamen Grillen geladen, bei dem das ein oder andere Bierchen getrunken und viel Benzin gequatscht wurde.
Sonntags um kurz nach neun ging es dann für das Hauptfeld der IGK in die Startaufstellung. Der Eifelgeist hatte zugeschlagen und wir hatten ein ungewöhnliches Startprozedere. Letztendlich lief alles glatt und im GP250 Feld wurde feinstes Racing ausgetragen. Im Zieleinlauf trennten den GP250 Sieger Carsten Schröter (49), den zweiten Robert Dehner (38) und den dritten Marcel Mendel (#51) nur 0,4 Sekunden. So konnte Carsten (auf dem Bild ganz Außen) seinen Rückstand auf Robert um 5 Punkte verkürzen.

Gesamtsieger wurde Schölli (#3), den zweiten Rang bei den GP500 räumte Norbert Klein ab, der sich gleichzeitig noch über die schnellste Rennrunde freuen durfte. Peter Seydel folgte auf Rang 3 in der GP500 und musste sich langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass er nächstes Jahr nicht mehr mit der #1 an den Start geht.

Die kleine Unruhe bei der Startaufstellung lies Reiner Scheidhauer nach über 50 Jahren Rennerfahrung absolut unberührt, er siegte mit fast 30 Sekunden Vorsprung vor Hednrik Pelzer und Johannes Kessler.
In der SP125 gingen im ersten Rennen nur zwei Fahrer an den Start, Dirk Hoffmann siegte auf der Aprilia RS125 von Martin vor Dirk Ressin.
Denn 11:00 Zug bildete dieses Mal die SP250 gemeinsam mit dem MZ Cup. Hier ging es mit einem Wellenstart ins Rennen, die SP250 voraus. Nach ein wenig Hin und Her hatte Daniel die Führung vor Niklas übernommen und selbst der engagierteste Streckensprecher konnte die Spannung nicht bis zum Schluss aufrechterhalten. Das Podium komplettierte Kamil Kruppa, der sich jetzt so langsam ein groovte. Auf dem undankbaren vierten Rang folgte Christoph Pocher vor unserem Chef Martin Koller.


Um halb Zwei startet das zweite Rennen des IGK Hauptfeld. Der Start verlief jetzt in der gewohnten Art und Schölli übernahm sofort die Führung.

Dahinter bildete sich ein sehenswerter Dreikampf in der GP 250, den letztendlich Markus Pekacar (#21) vor Carsten Schröter (#49) und Robert Dehner (#38) gewann.

Die Plätze links und rechts auf dem GP500 Podium errungen Peter Seydel und Norbert Klein.
In der GP125 gewann Lucas Schneider vor Reiner Scheidhauer und Hendrik Pelzer.
In der SP125 siegte wiederum Dirk Hoffmann, gefolgt von Kamil Kruppa auf Anjas gelben Raketchen und Dirk Ressin.
Eine kleine Anekdote am Rande. Schölli ist ein Spezialist darin, so spät wie möglich in die Startaufstellung zu fahren, um möglichst lange die Reifenwärmer drauf zu halten. So auch im Rennen 2, bei dem sein Boxennachbar Pierre sich an Schöllis Timming orientierte. Letztendlich war Schölli noch pünktlich an der Boxenausfahrt, die dann vor dem direkt folgenden Pierre auf Rot umsprang. Pierre reagierte nicht schnell genug, fuhr Schölli hinterher und kassierte dafür dann die Disqualifikation.
Um 14:50 dann der Start des zweiten Rennens der SP250. Erst sah es so aus, als ob wieder Daniel und Niklas das Tempo machen, aber Kamil blieb dran und konnte zu Rennhalbzeit die Führung übernehmen. Die konnte er auch in den Runden 5 und 6 auf fast 3 Sekunden ausbauen. Aber Daniel und Niklas ließen nicht locker und kämpften sich wieder ran. Auf dem Zielstrich war Kamil dann noch 7/100 Sekunden vor Daniel, Niklas folgte mit 0,2 Sekunden Abstand in Schlagdistanz.


So schön kann Racing sein.
In Hockenheim wird es in der GP125 und der GP250 noch mal richtig spannend.
Robert Dehner hat 16 Punkte Vorsprung vor Carsten Schröter, das Polster ist nicht dick genug, um sich darauf auszuruhen.
In der GP125 ist es noch spannender.
Hier führt Hendrik Pelzer mit 133 Punkten vor Reiner Scheidhauer mit 125 Punkten und Lucas Schneider mit 125 Punkten.
Bis Hockenheim
Peter
Jahreshauptversammlung 2026
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- Geschrieben von: Peter Schulte Wien
- Kategorie: News
Liebe Sportfreunde und Zweitaktfans,
der Vorstand der IG Königsklasse lädt alle Mitglieder und Interessierten herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung 2026 ein.
Termin: Samstag 7.11.2026
Beginn: 13:00 Uhr
Ort: NP Hotel Ulrich, August-Ullrich-Straße 40-42, 97725 Elfershausen
Anmeldung: - wir bitten alle Mitglieder um eine zeitnahe Zu- oder Absage zur Teilnahme.
Zimmer können telefonisch (09704 / 9130-0, oder auf den gängigen Buchungsplattformen reserviert werden.
Der Preis für ein Doppelzimmer beträgt 95€ und für ein Einzelzimmer 82€.
Die Preise gelten bei Buchung bis zum 3. Oktober bei Verweis auf die IGK.
Alternative Unterbringungen und viele Infos zur sehenswerten Stadt findet ihr
Durch den frühen Termin können wir euch an den Vorbereitungen für die kommende Saison beteiligen.
Wir freuen uns auf einen schönen Jahresabschluss mit Speis und Trank, einer schönen Meisterfeier und vielen tollen Gesprächen.
Nachruf Guido Förster
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- Geschrieben von: Martin Koller
- Kategorie: Artikel
Ruhe in Frieden Guido Förster,

Wer kannte ihn nicht, diesen quirligen Typ aus der Eifel? Wem hat er hier in der IGK noch nicht geholfen und mit Rat und Tat zur Seite gestanden? Guido konnte jedem aus seinem unermesslichen Wissen über Zweitaktmotoren bei der Problemlösung helfen. Er war schon lange bei der IGK dabei. Hat aus einer serienmäßigen Aprilia RS250 ein konkurrenzfähiges Motorrad in der 250er PR Klasse gebaut. Einige Fahrer hatten die Ehre mit diesem einmaligen Motorrad Siege und Platzierungen einzufahren. Für Guido war die RS 250 ein niemals endendes Projekt, Leidenschaft und Basis um sein Wissen stetig zu erweitern.
Begonnen hat das alles vor 45 Jahren aus einer Bierlaune heraus. Ein sehr guter Freund sagte ihm, dass er vor hätte, sich eine 250er PR zu kaufen. Guido erwiderte, „Wenn du das tust, werde ich dein Schrauber“! Und so begann die Zweitaktkarriere. Viele Erfolge und viele Misserfolge folgten über die Jahre im Rennsport. Guido sah bei jedem Misserfolg auch die Chance wieder etwas dazu gelernt zu haben, um es besser zu machen. Er war ein Perfektionist. Wenn es nicht gut war, wurde so lange daran gefeilt und getüftelt bis es für ihn, (und hier liegt die Messlatte sehr hoch) wirklich perfekt gewesen ist.

All dies reichte, um eine kleine Firma zu gründen „MuS Förster“, die Guido zum Florieren brachte und er Zweitaktmotoren überholte, reparierte und optimierte. Sowohl Straßenmotorräder und Motoren, als auch Rennmotoren verpasste er mehr Leistung und glich Systeme aufeinander ab. Nächtelang schraubte und verfeinerte er die Abstimmung, bis der optimale Sound aus dem Auspuff für ihn zu hören war.
Guido war darüber hinaus ein sehr geselliger Mensch, mit dem man lustige Runden bei dem ein oder anderen Bierchen und viel Fachsimpelei erleben konnte. Er liebte seine Familie. Seine Frau, seine Kinder und Enkelkinder waren ihm heilig.
Guido, du wirst uns schrecklich fehlen!!

Text: Dirk Broecheler
Die Familie hat entschieden, mit einer Spende das Palliativnetzwerk zu unterstützen, das Guido in seinen letzten Wochen liebevoll begleitet hat. Wer möchte, kann anstelle von Blumen oder Kränzen gerne mit einer Spende an dieses Netzwerk seine Verbundenheit und Anteilnahme zum Ausdruck bringen.
Spendenkonto:
Kontoinhaber:
Förderverein für Palliativmedizin in der Region Aachen e.V.
IBAN:
DE41 3906 0180 0136 6660 10
Verwendungszweck:
Beisetzung Guido Förster
(Auf Wunsch kann eine Spendenquittung ausgestellt werden. Dafür bitte Name und Adresse ebenfalls in den Verwendungszweck schreiben)
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