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Rennbericht Most 2018

Details
Geschrieben von: Stephan Grün
Kategorie: Rennberichte
Veröffentlicht: 26. Mai 2018

Ein sonniger Saisonauftakt.

2018 Starten wir im tschechischen Autodrom Most in die Saison. Obwohl der Wetterbericht für Samstagnachmittag Gewitter prognostizierte, blieb es das ganze Wochenende über sonnig bei mehr als 20 °C .

Nach der langen Winterpause reiste so mancher Pilot früher an und nutzte den Freitag, um die Gashand wieder richtig zu kalibrieren, bevor sich spätestens Freitagabend der Rest im Fahrerlager einfand. Dabei sah man gewohnte, sowie neue Gesichter und das in allen Klassen.

neuefahrer


Dieses Jahr neu dabei: Jean Marc Souvignier (GP500), Niels Schwerk (SP250) & Patrick Eckert (Moto3)

Die technische Abnahme Samstag früh lief gewohnt problemlos ab, sodass alle pünktlich um 10:10 ins freie Training starten konnten.

Schnellster Mann nach den zwei darauffolgenden Zeittrainings war Ron Schönfelder auf der Ronax 500.

IMG-20180524-WA0037

Gefolgt vom schnellsten Fahrer der GP250 Klasse Andreas Götti, auf Honda Rs250.

Götti1

Schnellster der 125/Moto3 Klasse war Adrian Hähle auf Honda rs125 vor dem Youngster Florian Weiss auf einer Moriwaki.

Senkel1

In der Serienklasse setzte sich Heiko Senkel klar vor Thomas Wöhleke und Christoph Schäfer durch.

Die Klassen nach Q1+Q2 im Überblick

GP500:

  1. Ron Schönfelder
  2. Uwe Elschner
  3. Rolf Becker

GP250:

  1. Andreas Götti
  2. Othmar Atzmüller
  3. Stefan Herwig

GP125/Moto3:

  1. Adrian Hähle
  2. Florian Weiss
  3. Reiner Scheidhauer

Sp250:

  1. Heiko Senkel
  2. Thomas Wöhleke
  3. Christof Schäfer

Nach den Trainings am Samstag, ließ man den Tag bei geselligem Zusammensitzen im Fahrerlager ausklingen, bevor es Sonntag ans Eingemachte gehen sollte.


Der Sonntag begrüßte uns ebenfalls mit Sonnenschein, so dass sich die Fahrer im WarmUp nochmals warm fahren konnten für die anstehenden beiden Rennen.


Pünktlich um 12°° öffnete die Boxengasse für das erste Kräftemessen der Saison.

Ampel Rot

Ampel Aus

Feuerfrei für Startwelle 1, die heil durch die Schikane kam, worauf auch die zweite Welle startete. Aufgrund eines Highsiders von Stefan Herwig in der Spitzkehre wurde das Rennen aber abgebrochen, um die Förster Aprilia, sowie den Fahrer zu bergen. Dieser kam vorsorglich ins Medical Center.

Der Neustart der beiden Startwellen lief reibungslos ab.

Bei den 500ern dominierte Ron Schönfelder das Rennen und gewann mit klarem Vorsprung vor Uwe Elschner und Jean Marc Souvignier

GP500-Podium

In der 250er Klasse gewann Andreas Götti vor Othmar Atzmüller & Axel Friedrichs.


Bei der 125er/Moto3 Klasse konnte sich Adrian Hähle vor dem Youngster Florian Weiß und Patrick Eckert durchsetzen


gp125-moto3-zweikampf


Florian1


In der Serienklasse konnte Heiko Senkel seine starke Leistung vom Vortag bestätigen, schied aber wegen eines technischen Defektes aus, somit ging der Sieg an Spätbremser Christof Schäfer vor Thomas Wöhleke und Martin Koller


Cristof


Champagnerdusche 1


Nachdem sich die Piloten in der Mittagspause stärken konnten, ging es Nachmittags mit dem zweiten und für dieses Wochenende letzten Rennen weiter.

Gesamtsieger wurde auch hier wieder Ron Schönfelder, zweiter bei den 500ern wurde Jean Marc Souvignier vor Rolf Becker


gp500rennen2


Bei den Grand-Prix 250ern endete das zweite Rennen ebenfalls mit dem Schweizer Andreas Götti als Sieger vor dem zweitplatzierten Österreicher Othmar Atzmüller


atzmüller


Othmar Atzmüller auf Yamaha TZ250

In der GP125/Moto3 Klasse gewann das zweite Rennen ebenfalls Adrian Hähle auf Honda Rs125 vor Patrick Eckert auf Honda NSF250 vor Reiner Scheidhauer auf Honda Rs125


gp125moto3rennen2


Im zweiten Rennen siegte Thomas Wöhleke vor Martin Koller und Martin Uebel, nachdem Christof Schäfer wegen nicht durchgeführter Durchfahrtsstrafe aufgrund seines Frühstarts disqualifiziert wurde.


Sp250-R2-Podium


Wöhleke1


Koller1


Gut gelaunt freuen wir uns auf Schleiz im Juni, wo wieder kräftig am Kabel gezogen wird.


Grüße Martin Koller

Rennbericht Most

Details
Geschrieben von: Peter Schulte Wien
Kategorie: Rennberichte
Veröffentlicht: 21. September 2017

Das Saisonfinale zur diesjährigen Internationalen-Zweitakt-Meisterschaft der IG Königsklasse fand auf dem Autodrom Most in Nordböhmen statt. 
Die 4,2 km lange Strecke hat seit den 90er Jahren an motorsportlicher Bedeutung verloren, 
befindet sich aber nach diversen Umbauten und stellenweiser Erneuerung des Straßenbelages wieder in gutem bautechnischen Zustand.

Ausrichter der Veranstaltung war das Motorrad-Action-Team, welches auch für die Durchführung der aktuellen IDM verantwortlich ist.


Bei wechselhaften aber doch meist trockenem Wetter gingen insgesamt 31 Fahrer in den einzelnen IGK-Klassen an den Start.

Nach der Möglichkeit zum freien Training am Freitag wurden die Läufe zum Zeittraining am Samstag insgesamt von Patrick Unger (#113) auf seiner Aprilia RSW 125 dominiert.

Der IDM-Vizemeister von 2004 in der 125er Klasse wurde somit von Anfang an seiner Favoritenrolle gerecht. Er setzte sich bei den 125ern vor Micky Winkler (#86) und Sirko Wache klar durch.

Nicht dabei war hier Boris Pütz, der sich leider bereits im freien Training verletzt hatte und vorzeitig abreisen musste

Überlegen auch die Trainingsleistung von Ron Schönfelder #6 auf Ronax in der 500er Klasse.

Souverän distanzierte er hier Uwe Elschner und Uli Dietz.

Auch in der Klasse bis 250ccm-Serie konnte sich Martin Koller auf Aprilia RS vor Marco Altdörfer und Martin Uebel noch recht deutlich durchsetzen.

In der Klasse 250ccm GP waren die Zeitabstände weniger groß. Björn Steinmetz (#23) sicherte sich hier den besten Startplatz vor Uwe Bärwald (#29) und dem Schweizer Andreas Götti (#44).

Am Samstagnachmittag ging es dann bei guten Witterungsbedingungen, leider aber vor völlig leeren Zuschauerrängen, in das erste Rennen.

Im Wellenstart nahm zunächst die Klasse bis 500ccm und 250ccm GP das Rennen auf, gefolgt von der Klasse bis 125ccm, der 250ccm Serienklasse und zwei Gastfahrern aus dem 250ccm-Viertaktbereich.

In der Klasse bis 500ccm bestätigten sich die Trainingsresultate auch im Rennen.

Ron Schönfelder siegte hier vor Ewe Elschner und Uli Dietz.

In der 250ccm GP gewann Andreas Götti auf seiner Honda vor Björn Steinmetz und Uwe Bärwald.

Aber auch um die Plätze bis Rang 5 wurde hart gekämpft. Auf Rang 4 kam Werner Cvetko vor Peter Schulte Wien ins Ziel.


(hier noch Uwe #29 vor Peter #34 und Werner #74)

Bei den 250ccm-Sereinmaschinen setzte sich Jörg Eberhardt vor Martin Uebel und Andreas Lindberg durch und sicherte sich so den diesjährigen IZM-Titel seiner Klasse.

In der Klasse bis 125ccm war die IZM bereits am Schleizer Dreieck zu Gunsten von Micky Winkler entschieden worden.

Im Rennen in Most musste aber auch er sich Patrick Unger geschlagen geben und wurde Zweiter.

Auf Platz 3 kam, der im Freitagtraining böse gestürzte und daher noch angeschlagene, Adrian Hähle (#98) ins Ziel.

Die Überlegenheit von Patrick Unger spiegelte sich auch in den gefahrenen Rundenzeiten wieder. Keiner im gesamten Fahrerfeld war in diesem Rennen schneller als der fünfache Wildcard WM Starter!

Am Sonntagmorgen lag zunächst dichter Nebel auf der Strecke, so dass kein planmäßiges Training möglich war.

Die Verantwortlichen des Motorrad-Action-Teams passten den Zeitplan aber so an, dass auch die Starter der IGK die Möglichkeit erhielten, noch ein "Warm Up" zu fahren. 
Ein Dankeschön dafür! Am Sonntagnachmittag wurde dann, nach identischen Startprozedere, das zweite und sogleich letzte Rennen der diesjährigen Saison gestartet.

Leider mußte dieses Rennen in Runde 5 nach einem Sturz von Uwe Bärwald abgebrochen werden, welcher für diesen aber glücklicherweise ohne ernste Verletzungen blieb.

Ein Neustart erfolgte nicht und so wurde der Stand aus Runde 4 gewertet. was bedeutete, das in der Klasse bis 500ccm erneut Ron Schönfelder vor Uwe Elschner und Uli Dietz siegte. 
So machte Ron nochmals deutlich, warum er bereits als diesjähriger Titelträger seiner Klasse in der IZM feststand.

Jens Bebiolka hat in der Klasse bis 250ccm GP vor den Wertungsläufen in Most zumindest noch theoretische Titelchancen, zumal der Meisterschaftsführende Mike Vökt nicht genannt hatte.

Er kam aber hinter Andreas Götti, Uwe Bärwald und Björn Steinmetz ins Ziel und muss sich so mit dem Vizetitel hinter Mike Vökt begnügen.

Bei den 250ccm Serienmaschinen gewann wiederum Jörg Eberhardt diesmal vor unserem X-Lite Mann Marco Altdörfer und Martin Uebel.


(H
er noch Martin #291 vor Jorki#206 und Marko #379)


In der Klasse bis 125ccm wiederholte Patrick Unger seinen Sieg vom Vortag vor Micky Winkler und Chris Meyer. Die absolut schnellste Rennrunde ging diesmal an Ron Schönfelder.


(Mit auf dem Podium der einsame Moto3 Sieger Florian Weis)

Erfreuliches noch vom Rande der Veranstaltung: 
Im Fahrerlager war auch Franko Piesner, der im Juni diesen Jahres beim Rennen in Brünn gestürzt war und sich dabei schwer verletzt hatte, anzutreffen. Er befindet sich auf den Weg der Besserung!

Euer Bertram Hähle

Wir bedanken uns für den tollen Rennbericht beim Hähle Team und für die Fotos bei Friedemann Dommenz, der auch die Urheberrechte an den Bildern besitzt.

Ergebnisse 6 Bilder Most

Details
Geschrieben von: Stephan Grün
Kategorie: Rennberichte
Veröffentlicht: 18. September 2017

Die Ergebnisse und die finalen Meisterschaftstände nach Most sind schon online.

Die ersten Bilder von Mario findet ihr schon in der Cloud ,eine kleine Auswahl schon hier:

 

Sprichwörtlich wie Gott in Frankreich fühlten wir uns in Dijon.

Details
Geschrieben von: Peter Schulte Wien
Kategorie: Rennberichte
Veröffentlicht: 02. August 2017

Sprichwörtlich wie Gott in Frankreich fühlten wir uns in Dijon.

Obwohl die IG Königsklassen Veranstaltung erst am Samstag begann, reisten viele schon am Donnerstag und Freitag an und nutzten die Möglichkeit auf der traumhaften Strecke zu trainieren. Es war stellenweise ein wenig eng im Fahrerlager, da aber die Veranstaltung für unsere holländischen Sportsfreunde schon am Freitagnachmittag zu Ende war,  gab es ab da wieder genug Platz und jeder fand eine schöne Ecke.

Nach gewohnt reibungsloser Einschreibung und technischer Abnahme am Freitag, folgte unser erstes freies Training am Samstagmorgen.  Dieses verlief zum Glück  im Großen und Ganzen reibungslos, da das erste Zeittraining schon bald folgte. Hier, im ersten Kräftemessen, war schnell klar, dass es wieder Mike Vökt #61 mit seiner schnellen, wenn auch schon gezeichneten, Yamaha TZ250 war, den es zu schlagen gilt.

Schnellster Verfolger war unser lieber Schweizer Andreas Götte #44 gefolgt von Marcel Mendel auf TZ250.

Schon in den Trainings zeichnete sich ab, dass es diesmal beim Kampf um die Krone in der großen Königsklasse bis 500cc eng zugehen würde. Letztendlich konnte unser Gründungsmitglied Rolf Becker  auf Harris 500 V4 sich für die Startaufstellung noch knapp vor unserem 1. Vorsitzenden Stephan Grün auf RG500 und Jac van de Elsen auf Honda RS500 V3 durchsetzen.

Noch enger ging es in den Klassen der 2. Startwelle zu. Während Sven Grevink auf der Moto3 sehr schnell unterwegs war, folgten unsere 125er Helden Boris Pütz, Micky Winkler und unser Routinier Reiner Scheidhauer mit minimalen Zeitunterschieden. Hier war jetzt schon klar, dass es wirklich packende Rennen geben wird.

In der Serienklasse war es Martin Übel #291 der mit der Berg und Talfahrt in Dijon am besten zurechtkam. Ihm folgten Jörg Eberhardt #206 und Martin Koller #201, allesamt auf Aprilia RS250.

Den ganzen Samstag über war das Wetter traumhaft, und so freuten sich alle auf das erste Rennen am Samstagabend.

Vom Start weg an übernahm Blitzstarter Andreas Götti das Tempo, Mike Vökt folgte ihm im Windschatten.

Etwa gegen Rennmitte gelang es Mike Andreas zu überholen und so die Führung zu übernehmen, die er bis zur Zielflagge verteidigen konnte.

Dahinter gab es sehenswerte Fights um die Plätze, letztendlich sicherte sich der wiedererstarkte Axel Friedrichs #62, den letzten Platz auf dem Podest vor unserem schnellsten französischen Gaststarter  Jerome Krebs #411 auf Honda RS250 NXA und dem Österreicher Othmar Atzmüller.

Die ersten 5 der 250er Klasse kamen aus 4 verschiedenen Ländern, so sollte es sein beim DMV Cup der Nationen.

Noch spannender war der Kampf um die 500er Krone. Alle drei Aspiranten lagen zeitweise in Führung, letztendlich gelang es Rolf Becker sich Dank  Yamaha V4 Power gegen Grünis  Square-Four durchzusetzen. Jac musste leider wegen technischen Problemen seine Honda RS500 V3 vorzeitig abstellen.

Eigentlich reichte es so schon für genügend Spannung, aber was dann in der 2 Startwelle geboten wurde, war kaum mehr zu übertreffen.

In der Klasse bis 125ccm wechselte die Führung ständig, letztendlich konnte Micky Winkler sich sehr knapp vor Reiner Scheidhauer und dem immer schneller werdenden Pole Sitter Boris Pütz durchsetzen.

In der Serienklasse übernahm Martin Übel ungefährdet die Führungsarbeit, hinter ihm stritten sich Martin Koller #201 und Jörg Eberhardt um die Plätze. Letztendlich gelang es Martin den Tabellenführer Jörg in Schach zu halten.

Nach Teils turbulenter Siegerehrung bereiteten alle die Motorräder für den kommenden Tag vor und gingen zum gemütlichen Teil über.

Für den Rennsonntag waren die Wetterprognosen nicht so rosig, es war Regen angesagt. Im WarmUp herrschte auf jeden Fall noch feinstes Wetter und die meisten nutzten die Zeit um sich wieder einzurollen.

Das Rennen verzögerte sich auf Grund mehrere Abbrüche in den Rennen der Viertaktklassen vor uns,  so dass alle Rennen in der Distanz angepasst werden mussten.

Aber auch ein Rennen über 10 Runden bietet viel Platz für Spannung und Action.

Nachdem der Kampf an der Spitze bei den 250ern parallel zum ersten Rennen verlief, wurde schnell deutlich, das Jerome Krebs sein Debüt in der IG Königsklasse doch noch mit einem Pokal krönen wollte.  Axel fand zwar noch den Anschluss an Jerome, konnte aber nicht mehr überholen.

Leider konnte Rolf wegen technischen Problemen nicht mehr im Kampf um das 500er rennen eingreifen, aber Grüni und Jac lieferten sich ein rundenlanges Duel, welches letztendlich Jac für sich entscheiden konnte.

Die 125er lieferten sich wieder einen heroischen Kampf um den Sieg, welchen letztendlich wieder Micky vor Reiner und Boris für sich entscheiden konnte.  Boris, der lange die Führungsarbeit übernahm, blieb nur der Trost der schnellsten 125er Rennrunde, 1/1000 Sekunde schneller als Reiner und immerhin 3/100 flotter als Micky. Im Ziel waren die Drei auch noch in einem Wimpernschlag von 0.4 Sec, spannender kann mein Rennen nicht gestalten.

In der Serienklasse hatte Markus Pekacar über Nacht noch ein paar Zehntel gefunden un mischte munter in der Spitzentruppe mit. Lange konnte Martin Koller  die Mitstreiter in der 250SP hinter sich halten, bis er sich in der Zufahrt zur Parabolika  Kurve verbremste und weit gehen musste. Diese Einladung ließen sich Markus Pekacar und Martin Übel nicht entgehen und rutschten durch.

Letztendlich gewann dann Markus Pekacar vor Martin Übel und Martin Koller. Auch diese drei trennten an der Zielflagge deutlich weniger als eine halbe Sekunde.
Dem hohen Tempo an der Spitze konnte Jörg Eberhardt nur seinen Respekt zollen und musste sich mit dem vierten Rang zufrieden geben.

  1. Rennbericht Assen
  2. Rennbericht Hockenheim
  3. Das Saisonfinale Hockenheim
  4. Rennbericht Oschersleben

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